Die Entstehungsgeschichte des Jahres

So ein stürmischer Beginn eines Rock-Epos brach plötzlich ab. Der „Prager Frühling“ von 1968 oder „Frühling der Freiheit“ in der Tschechischen Republik wurde von sowjetischen Panzern niedergeschlagen, und diese tragischen Ereignisse hatten ein ziemlich dramatisches Echo in der UdSSR selbst. Die KGB-Zweigstellen, die nach dem Regen wie Pilze aus dem Boden schossen, führten einen nicht erklärten Krieg gegen Andersdenkende. Rockmusik stand auch im Fokus des allsehenden Auges des KGB. Ein ganzes System von Restriktionen und Verboten soll die freie Kreativität von Gruppen, die von niemandem kontrolliert werden, zunichte machen. Grundsätzlich war Rockmusik verboten. Stattdessen wurden sowjetische Schlager und adaptierte Folklore gepflegt.

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Entwicklung des Jahres

Die 1980er brachten die ersten Hoffnungsschimmer. Das Politbüro war tödlich alt geworden, das Wirtschaftssystem war durch und durch verrottet, und eine Unmenge politischer Anekdoten kündigte die Nähe der frischen Luft der Freiheit an. Die „rote Welle“ St. Petersburg-Moskau als ausdrucksstarke Rockopposition gegen das Regime breitete sich in der UdSSR weit aus. Es war die Zeit der Explosion der Tonbandkultur. Die Platten der Firma „Melody“ sahen im Vergleich zu den handwerklich nachgebauten Spulen und Kassetten mit den Liedern von „Zoparuk“, „Kino“, „Aquarium“, „Alisa“ und anderen Ikonen eher erbärmlich aus Gruppen aus der Zeit der Perestroika. Die Blütezeit der Rockmusik Mitte der 80er Jahre war inspiriert vom Beginn der Perestroika Gorbatschows mit ihren Doktrinen von „Glasnost“ und „Beschleunigung“. Die verbotene Frucht wurde langsam verfügbar - die Legalisierung der Rockbewegung ging wie eine Lawine los, Rockclubs tauchten in allen Städten auf, und alle philharmonischen VIAs änderten schnell ihren Sound auf "Rock". Der Kiewer Rockclub "Kuznya" "spritzte" eine ganze Gruppe von Teams an die Oberfläche, die nicht nur in der Ukraine schnell an Popularität gewannen.